BERGSPORT SPEEDHIKING - FULL-BODY-WORKOUT UND NATURERLEBNIS

 

Schon mal vom Speedhiking gehört? Nein? Dann ist dieser Beitrag für dich. Denn hier erfährst du, was es mit dieser angesagten Outdoor-Disziplin auf sich hat und welche Vorteile sie bietet.

 

Speedhiking, mitunter auch Fastpacking genannt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das liegt auch daran, weil Speedhiking sowohl ein Ersatz oder eine Ergänzung für viele Wintersportarten in der schneelosen Zeit sein kann, z. B. für Skilanglauf und Skitouren, als auch ein konditionelles Aufbautraining für zahlreiche andere Sportarten.

 

SPEEDHIKING – WAS IST DAS?

 

Der Name ist Programm: Speedhiking bedeutet Wandern schnellen Fußes. Aber was unterscheidet es von anderen Outdoor-Disziplinen wie etwa dem Trailrunning? Im Gegensatz zum Trailrunning steht hier der Wettbewerb um die Bestzeit nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es um die athletische Fortbewegung durch anspruchsvolles, steiles Gelände hinauf zum Gipfel und um das Berg- und Naturerlebnis an sich. Und während beim Trailrunning eine bestimmte Strecke absolviert werden soll, reicht das Speedhiking von einer kurzen Etappe bis hin zur Mehrtagestour im Hochgebirge mit Hüttenübernachtung.

 

 

 

 

Ben zum Speedhiking am Pilatus Bergmassiv (2.128 m) in der Schweiz

 

 

 

WAS SIND DIE VORTEILE DES SPEEDHIKINGS?

 

Das Speedhiking verbindet Naturerlebnis mit einem Ganzkörper-Workout, da zahlreiche Muskelregionen beansprucht und trainiert werden. Durch den Einsatz von Walking-Stöcken sorgt das schnelle Wandern dabei nicht nur für ein intensives Training der Bein-, sondern auch der Oberkörpermuskulatur. Dank der Stöcke ist die Belastung der Gelenke zugleich geringer als etwa beim Joggen.

 

Im Zuge der Aktivierung vielfältiger Muskelgruppen im Zusammenspiel mit dem anhaltendem Kraftaufwand wird zudem die Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System trainiert. Das Speed Hiking is also Muskel- und Cardio-Training in einem, bei dem viele Kalorien verbrannt werden. Darüber hinaus wird die muskuläre Koordination verbessert und der Gleichgewichtsinn gestärkt.

 

Wenngleich das Speedhiking temporeicher als das normale Wandern ist, so hat es doch bei all der Anstrengung eine entspannende Wirkung. Da hier nicht wie beim Trailrunning verbissen um Bestzeiten gerungen wird, kann man die Umgebung durchaus genießen und sein Tempo nach eigenem Belieben auch mal herunterfahren, um die Schönheit der Berge und Natur intensiver auf sich wirken lassen.

 

 

 

Montagne de l'Avalanche in Frankfreich (2.729 m)

 

 

 

IST SPEEDHIKING FÜR MICH GEEIGNET?

 

Das Speedhiking ist eine Sportart, die im Prinzip für jeden geeignet ist, der gut zu Fuß ist. Für Untrainierte ist auf jeden Fall wichtig, dass sie sich erst einmal langsam herantasten, damit sich der Körper – Herz-Kreislauf, Muskeln, Bänder und Gelenke – auf die ungewohnte physische Anstrengung einstellen kann. Das gilt natürlich umso mehr, wenn man in den Bergen und im Hochgebirge unterwegs ist.

 

WELCHE AUSRÜSTUNG BENÖTIGE ICH?

 

Für das Speedhiking ist grundsätzlich keine umfassende Ausrüstung notwendig. Das Ziel sollte sein, so leicht wie möglich, das heißt mit nur kleinem Gepäck, soweit ein Rucksack erforderlich ist, unterwegs zu sein. Da der Körper beim Speedhiking viel Wärme produziert, ist eine atmungsaktive und möglichst wärmregulierende Bekleidung wichtig. Gerade in den Bergen kann selbst im Sommer eine leichte Jacke angebracht sein. Neben entsprechenden Stöcken ist auf jeden Fall ein geeignetes Schuhwerk wichtig, mit dem man auch auf schlammigem und steinigem Untergrund oder über feuchte Felsen laufen kann. Neben diesen essentiellen Ausrüstungsgegenständen kann mitunter auch ein GPS-Gerät auf langen, unbekannten Strecken von Vorteil. Und abgesehen vom Equipment sollte natürlich immer auch ausreichend Flüssigkeit und der ein oder andere Snack mit dabei sein.

 

 

 

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Speedhiken!

 

 

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